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Anfragen & CRM

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Verlustgrundabfrage aktivieren

Was du in diesem Artikel lernst

Du verstehst, wie die Verlustgrundabfrage funktioniert, wie du Verlustgründe selbst konfigurierst und wie du optional eine automatische Rückfrage per E-Mail an den Kunden sendest.

Warum das sinnvoll ist

Wenn du weißt, warum Aufträge verloren gehen – z.B. „Preis zu hoch", „Kein Rückruf erhalten", „Auftrag an Mitbewerber" – kannst du gezielt gegensteuern. Die Verlustgrundabfrage sammelt diese Daten automatisch, ohne dass du extra eine Liste führen musst.

So funktioniert die Verlustgrundabfrage

Die Funktion ist immer aktiv – du musst nichts einschalten.

Variante 1: Mitarbeiter wählt den Grund selbst

Wenn du eine Anfrage-Kachel auf „Verloren" setzt (Button in der Kachel), erscheint automatisch ein Pop-up. Du wählst den Grund direkt aus der Liste – z.B.:

  • Zu teuer

  • Keine Rückmeldung

  • Mitbewerber

  • Projekt vertagt

Variante 2: Kunde wird per E-Mail gefragt (empfohlen)

Wenn du den Kunden selbst nach dem Grund fragen möchtest, gibt es eine elegantere Lösung:

  1. Öffne die Anfrage-Kachel

  2. Setze das Häkchen „Verlustgrund abfragen"

  3. Eine freundliche E-Mail mit einer Dropdown-Auswahl geht automatisch an den Kunden raus – er kann den Grund direkt in der Mail auswählen

Das ist die empfohlene Variante für Privatkundenanfragen, weil sie das Feedback anonym und unkompliziert einholt.

Verlustgründe konfigurieren

Du kannst die Liste der Verlustgründe selbst anpassen – Einträge bearbeiten oder neue hinzufügen:

  1. Öffne die App Anfragen (CRM)

  2. Klicke oben auf Konfiguration

  3. Wähle Verlustgründe

  4. Bearbeite bestehende Einträge oder lege neue an

Verlustgründe auswerten

Über die Zeit siehst du Muster: Verlierst du viele Aufträge wegen des Preises? Dann lohnt es sich, die Angebotsstrategie zu überdenken. Viele „Keine Reaktion"? Dann vielleicht die Angebotserinnerung konsequenter einsetzen.

Für die Auswertung

  1. Öffnest du die App Anfragen (CRM)

  2. Klickst du auf Berichtswesen > Leads

  3. Wählst den Zeitraum aus, der dich interessiert

  4. Gruppieren nach “Verlustgrund”

Weiterführende Artikel

  • Die Pipeline verstehen und nutzen

  • Angebotserinnerung: Häkchen setzen und im Verlauf nachverfolgen