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Was du in diesem Artikel lernst
Du blendest Einzelpreise im Angebot aus, sodass dein Kunde pro Baum nur einen Preis sieht. Außerdem lernst du die stärkere Variante kennen, die Pauschalkalkulation.
Warum ist das in der Baumpflege wichtig?
Besonders bei Privatkunden ist es bewährte Praxis, die Leistungen transparent darzustellen, aber nicht jeden Einzelpreis offenzulegen. Der Kunde soll entscheiden: Lasse ich den Baum machen oder nicht? Er soll sich nicht in einer Preisdiskussion auf Positionsebene verlieren.
Bei Gewerbekunden ist der Ausweis von Einzelpreisen dagegen oft genau richtig.
Variante 1: Einzelpreise verbergen
Du hast eine Rotbuche im Auftrag: 500 € Totholzentfernung und 300 € Kronenpflege. Im Angebot soll der Kunde beide Leistungen mit Beschreibung, Maßeinheit und Menge sehen, aber nur einen Preis für die Rotbuche: 800 €.
So aktivierst du es:
Öffne das fertige Angebot
Klicke oben auf den Regler „Einzelpreise verbergen"
Im Kundenportal und in der PDF sieht der Kunde danach je Baum-Abschnitt nur noch den Gesamtbetrag. Leistungsbeschreibungen, Maßeinheiten und Mengen bleiben sichtbar. Intern bleibt alles vollständig erhalten. Du kannst die Einstellung jederzeit zurücknehmen.

Wo die Funktion nicht greift
Die Verbergung bezieht sich auf die Abschnitte aus dem Baumpflege-Auftragskonfigurator. Ausgenommen sind:
Entsorgungspositionen: Sie werden pro Kubikmeter bepreist und deshalb weiterhin einzeln ausgewiesen
Baumpflegedienstleistungen: auftragsbezogene Pauschalen wie Häckslerpauschale oder Halteverbotszone
Händisch hinzugefügte Abschnitte
Der Grund: Diese Positionen haben andere Maßeinheiten und stehen in keinem logischen Zusammenhang zu einem einzelnen Baum.
Variante 2: Pauschalkalkulation
Wenn dir das nicht weit genug geht, nutzt du den Regler „Pauschalkalkulation". Er geht über das reine Verbergen hinaus:
Er entfernt bei jedem Abschnitt alle Maßeinheiten und Preise aus der Tabelle
Er bildet pro Abschnitt genau eine Pauschale: eine für die Rotbuche, eine für die Linde, eine für die Entsorgung, eine für die Dienstleistung
So sieht das PDF danach aus: In der Abschnittszeile stehen „1“, „Pauschale“ und der Abschnittsbetrag. Die Positionen darunter bleiben mit ihren Leistungstexten stehen, nur ohne Menge, Einheit, Einzelpreis, Steuern und Gesamtpreis. Die Leistungsbeschreibung nutzt dafür die ganze Zeilenbreite. Prüfen kannst du das Ergebnis über Drucken → Angebot oder die PDF Vorschau.
Abschnitte ganz ohne Preis
Der stärkste Fall in der Praxis: Trägt in einem Abschnitt keine einzige Position einen Preis, führt das System ihn als reinen Beschreibungsabschnitt: mit Positionen und Leistungstexten, aber ohne Maßeinheiten, ohne Steuersatz und ohne 0-€-Zeilen. Nichts deutet mehr darauf hin, dass hier eigentlich Preise stünden.
Damit nimmst du Leistungen rein beschreibend in den Auftrag auf und bildest den Preis erst auf Auftragsebene als Gesamtsumme. Genau das brauchst du, wenn der Kunde eine Leistungsbeschreibung erwartet, aber keine Positionskalkulation sehen soll.
Die Beschreibungstexte bleiben erhalten
Das ist die richtige Wahl bei Kunden, mit denen du überhaupt keine Einzelpositionen diskutieren möchtest.
Welche Variante wann?
Gewerbekunde, will die Kalkulation sehen: beides aus, weil er die Aufstellung für seine Buchhaltung braucht
Behörde mit Vergaberichtlinien: beides aus, dort sind meist Detailpreise gefordert
Privatkunde, Standardfall: Einzelpreise verbergen
Kunde neigt zu Positionsdiskussionen: Pauschalkalkulation
Rahmenvertragskunde: Pauschalkalkulation geht, wenn die Stundensätze separat vereinbart sind
Intern bleiben die Artikel in allen Varianten sauber hinterlegt. Deine Jahresauswertung wird davon nicht berührt.
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