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Angebotserinnerung stoppen: Angebot bestätigen statt nur auf „Gewonnen“ schieben

Was du in diesem Artikel lernst

Du verstehst, woran die automatische Angebotserinnerung wirklich hängt — und wie du sie sauber beendest, indem du das Angebot bestätigst.

Wann dir das hilft

Du hast Familie Meier ein Angebot für zwei Linden geschickt. Zwei Tage später ruft sie an und erteilt dir den Auftrag. Du freust dich, schiebst die Anfrage in der Pipeline auf „Gewonnen“, planst den Termin ein und hakst die Sache innerlich ab. Drei Tage danach schreibt Familie Meier verwundert zurück: Sie hat gerade eine freundliche Erinnerungsmail zu genau dem Angebot bekommen, das sie längst beauftragt hat. Peinlich — aber leicht zu verhindern, wenn man weiß, worauf das System schaut.

Warum die Erinnerung trotzdem rausgeht

Die Angebotserinnerung schaut nicht auf die Phase der Anfrage, sondern auf den Status des Angebots. Solange ein Angebot auf „Angebot gesendet“ steht, gilt es für TREELAX Partner als offen — und fünf Tage nach dem Versand geht die Erinnerung raus.

Die Statusleiste im Angebot: „Angebot“ → „Angebot gesendet“ → „Verkaufsauftrag“. Erst der letzte Schritt beendet die Erinnerung.

Das ist bewusst so gebaut. In einer Anfrage können mehrere Angebote stecken: zwei Alternativvarianten zur Auswahl oder mehrere Liegenschaften mit jeweils eigenem Angebot. Aus der Phase „Gewonnen“ allein könnte das System also gar nicht ableiten, welches Angebot der Kunde angenommen hat. Verbindlich ist deshalb immer die Auftragsbestätigung auf dem Angebot selbst.

So beendest du die Erinnerung

1. Öffne das Angebot — über die Anfrage-Kachel oder über Verkauf → Aufträge.

2. Klick oben links auf „Bestätigen“.

Der Button „Bestätigen“ oben links im Angebot — er macht aus dem Angebot einen Verkaufsauftrag.

3. Fertig. Das Angebot wird zum Verkaufsauftrag, die Erinnerung ist damit erledigt.

Beim Bestätigen passiert außerdem automatisch: Die Baustellenakte wird angelegt, der Auftrag taucht in der Baustellenplanung auf und die Anfrage springt von selbst in die Phase „Gewonnen“. Du musst sie also gar nicht mehr von Hand verschieben.

Gut zu wissen

Pro Angebot verschickt das System nur eine Erinnerung. Ist sie schon rausgegangen, folgt keine zweite — du kannst das Angebot also in Ruhe nachträglich bestätigen.

Willst du für eine einzelne Anfrage gar keine Erinnerung, nimm dort das Häkchen „Angebotserinnerung senden“ heraus.

Das Häkchen „Angebotserinnerung senden“ in der Anfrage-Kachel steuert, ob überhaupt erinnert wird.

Soll die Erinnerung nur später kommen — etwa weil der Kunde im Urlaub ist —, trag im Feld „Erwarteter Abschluss" den Tag ein, bis zu dem er Zeit haben soll. Die Erinnerung geht dann genau einen Tag nach diesem Datum raus; das übliche 5-Tage-Intervall entfällt dabei.

Ein guter Selbsttest: Filtere in Verkauf → Aufträge einmal auf Angebote im Status „Angebot gesendet“. Alles, was dort steht, obwohl der Auftrag längst läuft, wartet noch auf deine Bestätigung — und ohne sie fehlen dir Baustellenakte und Rechnungsgrundlage.

Weiterführende Artikel

Angebot bestätigen und Auftrag erzeugen

Angebotserinnerung: Häkchen setzen und im Verlauf nachverfolgen

Angebot per E-Mail versenden