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Auf der Baustelle

Maschinenstunden auf der Baustelle erfassen

Maschinenstunden auf der Baustelle erfassen

Maschinenstunden auf der Baustelle erfassen

Was du in diesem Artikel lernst

Du erfasst Maschinenstunden (z. B. Hubarbeitsbühne, Häcksler oder Kran) in der Baustellen-Zeiterfassung — getrennt von den Arbeitsstunden deiner Mitarbeiter.

Wann dir das hilft

Zwei typische Situationen: Du rechnest eine Regiearbeit nach Aufwand ab und willst dem Kunden neben den Arbeitsstunden auch vier Stunden Hubarbeitsbühne in Rechnung stellen. Oder du willst in der Nachkalkulation genau wissen, was eine Baustelle wirklich gekostet hat — und da gehören die Maschinenstunden nun mal dazu. Beides klappt nur, wenn die Maschinenstunden sauber erfasst sind.

Das Prinzip: Die Baustellenakte bucht auf Produkte

Die Zeiterfassung in der Baustellenakte ist produktbezogen — jede erfasste Stunde gehört zu einer Auftragsposition. Für Arbeitsstunden ist das z. B. die Position „Kronenpflegeschnitt“. Damit du Maschinenstunden getrennt erfassen kannst, bekommt die Maschine ein eigenes Produkt — danach kannst du auf jeder Baustelle darauf buchen. Der Vorteil: Die Stunden landen nicht irgendwo im großen Topf, sondern genau auf der Position, die du später abrechnest oder nachkalkulierst.

So gehst du vor

1. Lege einmalig ein Produkt für die Maschine an, z. B. „Maschinenstunde Hubarbeitsbühne“ — mit Produktart Dienstleistung und Maßeinheit Stunden. Wenn du die Maschine auch abrechnest, hinterlegst du gleich deinen Stundensatz als Verkaufspreis. Wichtig: Sollen die tatsächlich gearbeiteten Stunden in die Rechnung laufen, wähle die Abrechnungspolitik Basierend auf Zeiterfassungen.

Das Maschinen-Produkt „Maschinenstunde Hubarbeitsbühne“: Produktart „Dienstleistung“, Maßeinheit „Stunden“ — und die Abrechnungspolitik „Basierend auf Zeiterfassungen“, damit die erfassten Stunden in die Rechnung laufen.

2. Füge das Maschinen-Produkt dem Auftrag der Baustelle als eigene Position hinzu — im Reiter Auftragspositionen, genau wie deine Arbeitsstunden. Als Menge trägst du die geplanten Stunden ein.

Im Reiter „Auftragspositionen“ des Auftrags: Die Maschinenstunde steht als eigene Position neben den Arbeitsstunden.

3. Öffne die Baustellenakte und wechsle auf den Reiter Zeiterfassung. Hier siehst du alle Stunden, die bereits auf die Baustelle gebucht wurden.

4. Erfasse die Stunden über Zeile hinzufügen und wähle dabei die Maschinen-Position — so bleiben Maschinen- und Arbeitsstunden sauber getrennt. Als Mitarbeiter trägst du ein, wer die Maschine geführt hat, dazu die Dauer. So ist gleich dokumentiert, wer das Gerät bedient hat.

Im Reiter „Zeiterfassung“ der Baustellenakte: über „Zeile hinzufügen“ landen auch Maschinenstunden auf der Baustelle.

Gut zu wissen

Einmal eingerichtet, taucht die Maschine in den Auswertungen der Baustelle genauso auf wie deine Mitarbeiter — du siehst also pro Baustelle, wie viele Maschinenstunden angefallen sind. Das macht sowohl die Abrechnung nach Regie als auch die Nachkalkulation deutlich einfacher.

Du kannst beliebig viele Maschinen als eigene Produkte anlegen — etwa Häcksler, Kran oder Transporter, jeweils mit eigenem Stundensatz. So erfasst du auf derselben Baustelle z. B. zwei Stunden Häcksler und acht Stunden Hubarbeitsbühne getrennt und siehst je Maschine, wie viel vom geplanten Umfang schon gebucht ist.

Rechnest du die Baustelle nach Zeiterfassung ab, wandern die erfassten Maschinenstunden als eigene Position in die Rechnung — dein Kunde sieht transparent, wie lange welche Maschine im Einsatz war.

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